Bald geht das Jahr 2018 dem Ende entgegen. Wie war das Jahr für dich? Für mich war es ein Jahr, in dem ich dankbar und zufrieden sein kann für alles, was in, durch, um und für mich passiert ist.

Ich habe das Gefühl, dass von Jahr zu Jahr das Leben besser und besser wird. Oft realisiere ich dies aber nur, wenn ich mir die Zeit nehme, über das Jahr selbst nachzudenken.

Selbst wenn ein Jahr besser ist als das vorherige, umfasst es normalerweise Herausforderungen, Bedrängnis und Wachstum. Ich glaube, je schwieriger die Umstände und Herausforderungen sind, desto mehr wächst eine Person.

Vielleicht war 2018 für dich ein solches Jahr. Ein Jahr, in dem sich viel verändert hat. Oder vielleicht war es fast perfekt für Dich und Deine Träume, Ziele oder die Vorsätze für das neue Jahr waren so, wie Du es wolltest.

Obwohl ich im Jahr 2018 insgesamt das Gefühl hatte, dass es besser als 2017 war, habe ich auch das Gefühl, dass es ein sehr merkwürdiges Jahr war. Viele Tage waren schwer zu bewältigen, weil ich mich so unwohl fühlte. Es gab Tage, an denen ich einfach wegwerfen wollte, was ich angefangen hatte. Es gab auch Wochen, in denen ich völlig verwirrt war und mich fragte, ob ich am richtigen Ort war oder nicht. Hast du jemals so etwas erlebt?

Vielleicht kannst Du Dich mit einem oder mehreren dieser Gefühle identifizieren. Als Visionär fühle ich mich sehr unwohl, wenn die Dinge nicht so laufen, wie ich es mir wünsche. Ich mag die Spannung nicht zwischen dem, wo ich mich gerade befinde, der Realität meines Alltags und dem Punkt, an dem ich sein könnte. Aber so ist es meistens im Leben. Wir leben in einer Spannung zwischen unterschiedlichen Dingen.

Ich habe gelernt, das anzuwenden, was mein Mentor einst gesagt hat: „Die Vergangenheit kann man nicht ändern, bereue es nicht. Sei dankbar dafür, wo du bist und was du in der Gegenwart hast. Aber übernimm die Verantwortung für das, was kommt und was du in Zukunft haben wirst. “

Das hat mich aufmerken  lassen! Mir wurde klar, dass meine Haltung gegenüber der Gegenwart erneut Dankbarkeit sein muss. Anstatt einer Einstellung zu besitzen, die auf das fokussiert ist, was ich noch nicht habe. Genau diese Einstellung hatte ich dieses Jahr.

Ich liebe was Sprüche 10, 22 zu diesem Thema sagt: „Wohlstand kommt durch Gottes Segen, eigene Mühe macht ihn nicht größer.

Gott möchte, dass wir ein reiches Leben führen. Ich glaube, die wahre Bereicherung kommt nur durch ein dankbares Herz für Gott.

Ich weiß nicht wie es bei dir war, aber ich war damit gesegnet wie ich aufwuchs und lernen durfte, wie ich ein dankbares Herz entwickeln kann. Seit ich diese Organisation gegründet habe, erlebe ich ab und zu verrückte Momente, die mir von Gott gegeben werden. Diese Momente immer wieder zu haben, lässt  sie Standard werden. Wenn etwas zum Standard wird, vergesse ich schnell, dass ich dankbar bin, weil es völlig normal erscheint.

Ich denke, das ist eine automatische und auch menschliche Reaktion. Manchmal müssen wir uns jedoch daran erinnern, das zu praktizieren, was wir früher häufig und gut gemacht haben. 2019 möchte ich definitiv wieder dankbarer sein. Ich möchte der Kerl werden, der sich in jeder Situation bedanken kann!

Ich möchte Dir folgende Fragen stellen:

  • Welche Fähigkeiten, Talente, Stärken oder Gewohnheiten, die Du einmal gut beherrscht hast, musst Du 2019 erneut ausüben?
  • Gibt es etwas, das Du schon immer entwickeln wolltest und das Du 2019 beginnen könntest?

Ich wünsche Dir eine erholsame und entspannte Weihnachtszeit und ein gutes neues Jahr! Ich glaube und bete, dass 2019 ein Jahr sein wird, in dem Du Dich in jeder Situation bedanken kannst. Wenn Du Dich bedankst, glaube ich, dass Dein Jahr bereichert wird.

Vielen Dank, dass Du 2018 Teil des Blogs warst und Live Life to Fullest unterstützt hast. Ich freue mich darauf, nächstes Jahr von Dir zu hören.

Gesegnet sein!

Nathanael


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