Vor einiger Zeit bin ich über folgenden Satz gestolpert: „Es gibt keine Einschränkungen in unseren Gedanken außer die, die wir selbst als wahr annehmen.“1

Dies war mir unbewusst schon lange bekannt. Aber in den letzten Jahren hatte ich den Segen gehabt, es mir selbst immer wieder bewusst zu machen. Ich glaube, dass es eines der mächtigsten Werkzeuge im Leben ist, das Bewusstsein dafür zu schaffen, Grenzen nicht zu akzeptieren. Es ist das Instrument, um unseren Fokus auf das zu lenken, was sein kann und nicht nur auf das, was gerade geschieht.

Zu meinem dreißigsten Geburtstag dachte ich, es würde Spaß machen, als Spendenaktion 30 Kilometer zu laufen. Physisch gesehen gab es absolut keinen Grund, dies zu tun. Im Laufe der Jahre habe ich in vielen verschiedenen Bereichen des Lebens gehört: “Sie können dies oder jenes nicht tun”, “Das wird Ihnen nicht passieren”, sogar “Sie werden nie wieder laufen können”.

Auch hatte mein Körper schon ungefähr 40 Operationen, mehrere Lungeninfektionen und bis zu 4500 Dialysebehandlungen durchgemacht! Das allein macht deutlich dass ich eigentlich nicht laufen kann! Trotzdem habe ich es geschafft! Warum? Weil ich früh in meinem Leben gelernt habe, dass die Vorhersagen anderer nicht wirklich wichtig sind. Sobald mir jemand sagte “Du kannst nicht” oder “Das wird dir nicht passieren”, fing ich an, dies durch positive Gedanken wie “Ich kann” oder “Es wird mir passieren” zu ersetzen. Und genauso habe ich das gleiche Prinzip auf den Lauf angewendet.

Ich war mir bewusst, dass ich mich selbst verletzen könnte, wenn ich 30 km laufen würde. Aber ich wusste auch, dass ich die Kontrolle über meinen Verstand hatte und Gedanken entwickeln konnte, die besagten, dass dieser 30-km-Lauf unabhängig von meinem physischen Zustand durchgeführt werden konnte.

In dem Moment, als ich anfing, mich mental vorzubereiten, d.h.  Gedanken darüber zu entwickeln, wie ich es möglich machen und mich auf der 30-km-Linie sehen konnte, verspürte ich so viel Drive in mir, dass ich anfing, mehr und mehr zu trainieren!

Ich glaube, dass viele unserer Einschränkungen existieren, weil wir sie in unserem Kopf so leicht anerkennen.

Die Bibel gibt uns in Sprüche 23: 7 eine große Bibelstelle an die Hand: „Denn wie er in seiner Seele berechnend denkt, so ist er. “ (Schlachter)

Das hebräische Wort für Herz ist “Nephesh” 2, was auch als “Verstand” übersetzt werden kann. Mit anderen Worten, die Gedanken, die wir anerkennen, wirken sich auf unser Leben aus.

Ich glaube, da Gott unbegrenzt ist, hat er uns den freien Willen gegeben, ein Leben ohne Grenzen zu schaffen. Die Schaffung eines Lebens ohne Grenzen beginnt jedoch mit der Verantwortung, richtige oder positive Gedanken zu formen und anzuerkennen.

Ich möchte Ihnen in zwei praktischen Schritten aufzeigen, wie ich dies in meinem Leben anwenden kann.

1. Mach Dir bewusst, wie Du denkst 

Gedanken können entweder positiv oder negativ sein und oft kann eine dieser Perspektiven dominieren. Im Allgemeinen muss ich mir bewusst sein, welche Art von dominierenden Gedanken ich zulasse. Zum Beispiel könnte ich beim Reden in der Öffentlichkeit ständig über Angst nachdenken. Ich kann diesen Gedanken entweder nähren oder zerstören, indem ich einen neuen Gedanken wie “Ich bin ein wirklich guter Redner” oder “Ich kann einen großen Unterschied machen, indem ich das Leben der Menschen mit meinen Worten verändere”zulasse.

Sich des Denkens positiver Gedanken bewusst zu sein, ist, wie sich um eine Pflanze zu kümmern. Wenn wir die Pflanze nicht wässern und pflegen, wird sie höchstwahrscheinlich mit der Zeit sterben. Mit unserem Geist ist es dasselbe. Wir müssen uns unserer positiven Gedanken immer bewusst sein und sie fördern, sonst dominieren negative Gedanken. Diese Vorherrschaft kann Jahre andauern, bis wir eine ständig negative Einstellung, einen klagenden Geist, Unzufriedenheit oder sogar, wie ich in meiner eigenen Familie bemerkt habe, Krankheit erleben.

2. Gib Deinen positiven Gedanken immer Nahrung, auch in schwierigen Situationen

Viele Psychologen sind sich heute einig, dass viele Krankheiten auf eine negative Lebenseinstellung zurückzuführen sind. Unsere Gedanken und Überzeugungen entstehen aus dem, was man sieht, hört, fühlt und erlebt – sowohl den guten als auch den schlechten Dingen.

Mir gefällt, was die Bibel in 2. Korinther 5: 7 sagt: „Unser Leben auf dieser Erde ist dadurch bestimmt, dass wir an ihn glauben, und nicht, dass wir ihn sehen.“ (Hoffnung für Alle)

Mit anderen Worten: wir können von Gedanken, die auf dem beruhen, was wir gerade sehen, hören oder fühlen, zu Gedanken übergehen, an das, was noch nicht erfüllt wurde – Gottes Versprechen. Sein Versprechen ist Heilung, Versorgung, Durchbruch, Wiederherstellung, Freude, Gerechtigkeit, Hoffnung, Frieden und Liebe.

Wenn wir sein Versprechen mit unseren Gedanken anerkennen, kann das Leben ohne Grenzen gelebt werden!

Ich hoffe, dieser Blog hat Dich dazu inspiriert und ermächtigt, Gottes Verheißung anzuerkennen, anstatt die derzeitigen Einschränkungen zu beachten. Es wird nicht einfach sein, die Grenzen nicht anzuerkennen und die richtigen und positiven Gedanken zu pflegen, aber es lohnt sich. Das Leben wird so viel lebenswerter sein!

Kontaktiere mich hier, wenn Du weitere Hilfe oder Informationen zu diesem Thema wünschen. Ich würde Dich gerne in diesem Bereich weiter coachen.

 

Gesegnet sein.

Nathanael

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References:
1. Kindle, Think and Grow Rich, Page 26, Location 1094
2. Blue letter Bible, Proverbs 23:7 KJV, Tools, Strong`s h5313   https://www.blueletterbible.org/lang/lexicon/lexicon.cfm?Strongs=H5315&t=KJV