{"id":1956,"date":"2019-01-20T15:14:13","date_gmt":"2019-01-20T15:14:13","guid":{"rendered":"https:\/\/nathanaelzurbruegg.com\/2019\/01\/20\/zuerst-dankbarkeit\/"},"modified":"2019-01-20T15:14:13","modified_gmt":"2019-01-20T15:14:13","slug":"zuerst-dankbarkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nathanaelzurbruegg.com\/de\/2019\/01\/20\/zuerst-dankbarkeit\/","title":{"rendered":"Zuerst Dankbarkeit"},"content":{"rendered":"<h2><span style=\"color: #299196;\"><strong>Zuerst Dankbarkeit<\/strong><\/span><\/h2>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem auch meine zweite transplantierte Niere 1998 zu arbeiten aufh\u00f6rte, war ich auf verschiedenste Art und Weise niedergeschlagen! Vor allem als mir klar wurde, dass ich nun wieder 3 Mal pro Woche ins Krankenhaus gehen musste um mich der Dialysebehandlung zu unterziehen.<\/p>\n<p>Einmal wurde ich von meinem Fahrer von der Schule abgeholt und ins Krankenhaus gebracht um meine Dialyse zu bekommen. Ich sa\u00df in diesem Auto und dachte dar\u00fcber nach, wie unfair das Leben mich doch behandelte. Es war nicht fair, dass ich nicht mit meinen Freunden abh\u00e4ngen konnte, nicht fair, dass ich an diesem Nachmittag nicht an der frischen Luft sein konnte, nicht fair, dass ich schon wieder ins Krankenhaus musste etc.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Meine Denkweise war, dass es so schrecklich unfair war. In diesem Moment dachte ich, ich w\u00e4re die einzige Person auf der ganzen Welt, die mit solchen Problemen zu k\u00e4mpfen hatte.<\/p>\n<p>Doch pl\u00f6tzlich hatte ich das Gef\u00fchl eine Stimme fl\u00fcstere mir ins Ohr: \u201cSchau nicht auf die Dinge, die Du nicht tun kannst. Schaue viel mehr auf das, was Du noch tun kannst!\u201c<\/p>\n<p>Es liegt ein riesiger Unterschied darin, ob man Dinge betrachtet, die man nicht mehr tun kann oder ob man auf Dinge schaut, die man noch tun kann.<\/p>\n<p>Dieser Moment im Auto an diesem Nachmittag hat mich f\u00fcr immer ver\u00e4ndert. Seit diesem Moment schaue ich immer zuerst mit dem Blickwinkel \u201eWas ist immer noch m\u00f6glich?\u201c auf die Dinge im Leben und nicht mit der Fragestellung \u201eWas ist verloren gegangen? Was ist mir nicht mehr m\u00f6glich?\u201c.<\/p>\n<p>In diesem Blogeintrag m\u00f6chte ich euch dazu ermutigen, zuallererst eine Haltung der Dankbarkeit zu haben und m\u00f6chte mit euch teilen, welche positiven Auswirkungen diese Haltung auf euer Leben haben kann.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008080;\"><strong>1.\u00a0<b>Du bist mit nichts in der Hand gekommen und wirst so auch wieder gehen.<\/b><\/strong><\/span><\/h4>\n<p>Wir Menschen kommen in diese Welt mit nichts als unserem eigenen K\u00f6rper und unseren Eltern \u2013 letzteres ist leider nicht immer jedem gegeben. Es ist ein Geschenk Gottes, wenn wir geboren werden. \u00dcber diese Tatsache hinaus ist alles andere, das uns gegeben ist, wir besitzen oder produzieren, ein Geschenk Gottes, dem alles geh\u00f6rt!<\/p>\n<p>In 1. Timotheus 6:7 hei\u00dft es: \u201e<i>Denn wir sind ohne Besitz auf diese Welt gekommen und genauso werden wir sie auch wieder verlassen.<\/i>\u201c (HFA)<\/p>\n<p>Diese Stelle sagt mir, dass wir grunds\u00e4tzlich nichts verdienen! Grunds\u00e4tzlich bedeutet dankbar zu sein also das Eingest\u00e4ndnis, dass das, was wir bekommen haben oder besitzen, nicht verdient ist und einzig und allein von dem kommt, dem alles geh\u00f6rt \u2013 Gott.<\/p>\n<p>Uns also bewusst zu machen, dass nichts von dem, was wir haben im Leben wirklich von uns selbst kommt, ist schon eine Ver\u00e4nderung in unserer Denkweise und f\u00fchrt dazu, zuerst dankbar zu sein und dann alles andere.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008080;\"><strong><b>2. Zuerst dankbar zu sein, f\u00fchrt zur tiefen Befriedigung<\/b><\/strong><\/span><\/h4>\n<p>Ich glaube Dankbarkeit f\u00fchrt zu Positivit\u00e4t und diese zu einem besseren und ges\u00fcnderen Leben. Mit anderen Worten, in schwierigen Situationen dankbar zu sein, f\u00fchrt dazu, unseren Blick vom Negativen zum Positiven zu richten. Ich bin noch nie jemand gewesen, der undankbar und positiv zur selben Zeit hatte sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Je mehr wir zuallererst Dankbarkeit in jeder Situation zeigen um so mehr k\u00f6nnen wir unser Leben in vollen Z\u00fcgen genie\u00dfen! Wenn wir mit der Zeit ein gewissen Grad an Dankbarkeit entwickeln, ist es auch egal wie wenig oder viel wir im Leben besitzen.<\/p>\n<p>In Phillipper 4:12 spricht der Apostel Paulus \u00fcber das Vergn\u00fcgen im Leben. Er sagt: \u201e<i>Ob ich nun wenig oder viel habe, beides ist mir durchaus vertraut, und ich kann mit beidem zufrieden sein: Ich kann satt sein und hungern; ich kann Mangel leiden und \u00dcberfluss haben.<\/i>\u201c (HFA)<\/p>\n<p>Mit anderen Worten sagt Paulus, er kann ziemlich gut durchs Leben gehen, egal ob er viel oder wenig besitzt!<\/p>\n<p>Seit ich meine eigene Offenbarung dieser Geschichte hatte, habe ich viele H\u00f6hen und Tiefen erlebt \u2013 die einen gr\u00f6\u00dfer, die anderen weniger gro\u00df. Aber was ich sagen kann ist, was mich in meinem Leben mit einer chronischen Krankheit schon so weit gebracht hat und auch noch weiter bringen wird, ist eine dankbare Grundeinstellung zu pflegen. Warum? Weil es mir tiefste Zufriedenheit in meinem Leben verschafft und ich Dinge mit einer positiven Ausgangsposition betrachten kann!<\/p>\n<p>Dankbarkeit kommt nicht immer einfach so zugeflogen, aber es ist etwas das man trainieren kann. Es ist so super, dass wir Menschen die M\u00f6glichkeit besitzen diese kraftvolle Fertigkeit, die Leben ver\u00e4ndern kann, zu erlernen!<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Paulus in meinem Leben so \u00e4hnlich wie m\u00f6glich werden! Jemand sein, der Dankbarkeit zeigen kann und ob ich Schmerzen habe oder nicht, ich gerade gl\u00fccklich oder ungl\u00fccklich bin, ich mich wohl f\u00fchle oder unbehaglich, ich Geld besitze oder arm bin, Gott immer die Ehre gibt.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte euch ermutigen, dass die tiefste Zufriedenheit die wir im Leben erfahren k\u00f6nnen damit beginnt, zuallererst Dankbarkeit in jeder Situation zu zeigen. Das ist nat\u00fcrlich einfacher gesagt als getan! Aber wenn Du diese Grundeinstellung hast, ist es etwas Besonderes, dass Du immer wieder und in jeder Situation anwenden kannst \u2013 egal in welcher Situation Du dich gerade befindest.<\/p>\n<p>Stelle Dir selbst einmal die folgenden Fragen um Dir dabei zu helfen, eine dankbare Grundeinstellung in Deinem Leben zu entwickeln.<\/p>\n<ul>\n<li>Wof\u00fcr bin ich gerade im Moment dankbar? (Schreibe 10 Dinge nieder!)<\/li>\n<li>Was sind meine ersten Gedanken, wenn ich am Morgen erwache? (Sind sie mit Dankbarkeit gef\u00fcllt oder mit Undankbarkeit?)<\/li>\n<li>Was sind Dinge \u00fcber die ich undankbar bin und warum?<\/li>\n<li>Wenn ich schon einmal dankbarer war, was k\u00f6nnte ich in meinem Leben ver\u00e4ndern um es wieder zu sein?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich hoffe, ich habe dich dazu ermutigt und inspiriert, in jeder Situation dankbarer zu sein. Ich w\u00fcrde mich dar\u00fcber freuen von euch zu h\u00f6ren, wof\u00fcr ihr im Moment dankbar seid. Kommentiert weiter unten und lasst es mich wissen!<\/p>\n<p>Sei gesegnet<\/p>\n<p>Nathanael<\/p>\n<hr \/>\n<p>#gratefulnessfirst<\/p>\n<p>#itsallaboutHim<\/p>\n<p>#livelifetothefullest<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zuerst Dankbarkeit &nbsp; Nachdem auch meine zweite transplantierte Niere 1998 zu arbeiten aufh\u00f6rte, war ich auf verschiedenste Art und Weise niedergeschlagen! Vor allem als mir klar wurde, dass ich nun wieder 3 Mal pro Woche ins Krankenhaus gehen musste um mich der Dialysebehandlung zu unterziehen. 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