{"id":1985,"date":"2019-01-09T16:37:07","date_gmt":"2019-01-09T16:37:07","guid":{"rendered":"https:\/\/nathanaelzurbruegg.com\/2019\/01\/09\/die-vorratskammer\/"},"modified":"2019-01-09T16:37:07","modified_gmt":"2019-01-09T16:37:07","slug":"die-vorratskammer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nathanaelzurbruegg.com\/de\/2019\/01\/09\/die-vorratskammer\/","title":{"rendered":"Die Vorratskammer"},"content":{"rendered":"<h2><span style=\"color: #d4bd96;\"><strong>Die Vorratskammer<\/strong><\/span><\/h2>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hast Du jemals die schmerzvolle Erfahrung machen m\u00fcssen, dass jemand etwas bekommen hat oder tun durfte, was Du Dir lange gew\u00fcnscht hast?<\/p>\n<p>Durch meine chronische Krankheit habe ich viele Situationen erlebt in denen jemand etwas tun durfte was ich mir selbst schon lange gew\u00fcnscht hatte, ich aber durch meine Einschr\u00e4nkung nicht tun konnte!<\/p>\n<p>Hier ein kleines Beispiel. Als ich noch ein Kind war, war es fast schon Tradition, dass die halbe Stadt im Monat Mai in den Urlaub fuhr. Damals war es f\u00fcr Dialysepatienten leider kaum m\u00f6glich zu reisen. Somit war es auch meiner Familie nicht m\u00f6glich in den Urlaub zu fahren.<\/p>\n<p>Die Leute haben diese 2 Wochen Ferien am Strand besonders genossen. Auch ich h\u00e4tte es sehr genossen \u00fcberhaupt einmal in den Urlaub fahren zu k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Manchmal denken wir, dass das Leben unfair ist wenn wir nicht das bekommen oder tun k\u00f6nnen das wir uns w\u00fcnschen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In diesem Blog m\u00f6chte ich \u00fcber die Idee \u201eder Vorratskammer\u201c schreiben. Vielleicht hast Du schon mal den Ausdruck geh\u00f6rt: \u201eEs erwarten Dich noch so viele tolle Dinge in Deiner Zukunft!\u201c<\/p>\n<p>Oft geht es uns doch so, dass wir das Gef\u00fchl haben das wir gerade in diesem Moment etwas haben m\u00fcssen, aber dann ist es doch eigentlich nur ein Wollen anstatt ein Brauchen! Von Natur aus fokussieren wir uns oft auf das \u201ejetzt\u201c anstatt auf die Zukunft zu achten, die Gott f\u00fcr uns bereit h\u00e4lt!<\/p>\n<p>Wenn Dir die Bibel nicht so gel\u00e4ufig ist, Du nicht in eine Gemeinde gehst oder diese Geschichte noch nicht geh\u00f6rt hast, in Matth\u00e4us 25:14-30 erz\u00e4hlt Jesus seinen J\u00fcngern eine Geschichte. In der Geschichte geht es um einen Chef der drei seiner Angestellten drei verschieden hohe Geldbetr\u00e4ge aush\u00e4ndigt, abh\u00e4ngig von deren F\u00e4higkeiten. Der Chef erwartet, dass alle drei Angestellten mit dem Geld arbeiten w\u00fcrden und dieses vermehren. Nach einer Weile kommt der Chef zur\u00fcck und sammelt alles Geld wieder ein. Die ersten Beiden haben sich recht gut angestellt und mehr Geld zur\u00fcckgebracht als sie bekommen haben.<\/p>\n<p>Der dritte Angestellte gab genau den gleichen Betrag zur\u00fcck.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wenn wir einmal \u00fcber unser Leben nachdenken, ist es nicht so, dass Gott uns Talente, Eigenschaften, Gaben und Segen abh\u00e4ngig von unseren F\u00e4higkeiten schenkt? Zu allererst mag es unfair erscheinen wenn Menschen mehr Dinge tun k\u00f6nnen als wir denken das sie tun k\u00f6nnen. Aber Gott wei\u00df ganz genau was wir brauchen und was wir im Moment bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen. Er ist ein gro\u00dfz\u00fcgiger Gott und er m\u00f6chte uns geben was wir ben\u00f6tigen und nicht was wir wollen. Er wei\u00df n\u00e4mlich ganz genau wie viel wir ertragen und handhaben k\u00f6nnen! In den n\u00e4chsten beiden Punkten m\u00f6chte ich Dir Ermutigung zusprechen indem ich mit Dir teile wie ich damit umgehe und wie ich meine Gedankenwelt von \u201eEs ist unfair\u201c-Einstellung zu einer \u201eEs ist gut\u201c-Einstellung ver\u00e4ndert habe!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #d4bd96;\">1.\u00a0Schaue auf das was Du bereits hast<\/span><\/strong><\/h3>\n<p>Wir tendieren schnell dazu uns mit Anderen zu vergleichen. Aber sich zu vergleichen f\u00fchrt niemals zu Befriedigung! Wenn wir uns vergleichen sehen wir immer Dinge die andere haben, wir aber nicht. Und wenn wir das sehen, k\u00f6nnen wir schnell in Selbstmitleid versinken. Wenn wir dort erst einmal angekommen sind haben wir keinen Mut mehr, keine Motivation oder Idee was wir mit dem anfangen k\u00f6nnen, dass uns bereits gegeben wurde!<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Jahre in denen ich nicht in den Urlaub fahren konnte, begann ich gr\u00f6\u00dfer zu tr\u00e4umen! Das ist ein einfacher Anfang, der einen manches Mal viel Selbstdisziplin abverlangt! Ich habe begonnen nicht nur zu tr\u00e4umen in den Urlaub fahren zu k\u00f6nnen, sondern die Welt zu bereisen! Einer meiner gr\u00f6\u00dften Tr\u00e4ume war es einmal nach Australien zu reisen. Auch wenn es zu jener Zeit unm\u00f6glich erschien, habe ich mir einige Bilder von Australien an meine Wand gehangen, um mich immer wieder daran zu erinnern.<\/p>\n<p>Kolosser 3:2 sagt: \u201e<i>Ja, richtet eure Gedanken auf Gottes himmlische Welt und nicht auf das, was diese irdische Welt ausmacht.<\/i>\u201c (HFA)<\/p>\n<p>Mit anderen Worten, wenn wir beginnen auf Gott zu schauen, der f\u00e4hig ist das Unm\u00f6gliche Wirklichkeit werden zu lassen, dann ist es egal was wir haben oder auch nicht haben. Wir k\u00f6nnen ganz einfach dankbar sein f\u00fcr was auch immer wir von Gott geschenkt bekommen haben!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #d4bd96;\">2.\u00a0Glaube an das was Du tun kannst<\/span><\/strong><\/h3>\n<p>In unserer Geschichte sehen wir, dass die dritte Person die selben Vorraussetzungen wie die beiden anderen Angestellten bekommen hat. Wie auch immer, wir k\u00f6nnen uns vorstellen, dass er vor seinem Chef Angst hatte und diese Unsicherheit hat seine Taten bestimmt. Mit anderen Worten, er hatte die komplett falsche Einstellung seinem Chef gegen\u00fcber. Wenn wir die richtige Einstellung dem gegen\u00fcber haben was wir tun, den Menschen gegen\u00fcber die um uns herum sind und den Situationen gegen\u00fcber die wir erleben, dann werden wir mit Sicherheit das entdecken was Gott f\u00fcr unsere Zukunft bereit h\u00e4lt!<\/p>\n<p>Denis Whitley sagt: <span style=\"color: #999999;\">\u201e<i>Die Schneide eines Siegers ist nicht, dass er von Geburt and besonders talentiert ist, einen hohen IQ hat oder begabt. Die Schneide eines Siegers liegt allein in seiner Einstellung nicht seiner Eignung<\/i><b><i>.\u201d<\/i><\/b><i><sup>1<\/sup><\/i><\/span><\/p>\n<p>Jeder von uns kann etwas tun, dass ein Anderer nicht kann! Mir wurde die Gabe gegeben, dass ich egal welche Umst\u00e4nde um mich herum sind ich gro\u00dfe Tr\u00e4ume habe! Ich habe nicht aufgeh\u00f6rt zu tr\u00e4umen oder treu mit dieser Gabe umzugehen. Zu tr\u00e4umen ist ganz einfach, aber es bedarf sehr viel Geduld, Schritt f\u00fcr Schritt vorw\u00e4rts zu gehen zwischen den Erf\u00fcllungen unserer Tr\u00e4ume und daran festzuhalten wenn sie nicht direkt erf\u00fcllt werden.<\/p>\n<p>Je loyaler wir Gott gegen\u00fcber sind mit den kleinen Dingen die er uns anvertraut hat, um so treuer wird er uns gegen\u00fcber sein und uns noch mehr schenken als wir uns zuvor gew\u00fcnscht hatten und vorstellen k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Im Vers 21 und 23 antwortet der Chef den beiden treuen Angestellten: \u201e<i>\u203aGut so, Du bist ein t\u00fcchtiger und zuverl\u00e4ssiger Verwalter. In kleinen Dingen bist Du treu gewesen, darum werde ich Dir Gro\u00dfes anvertrauen. Komm zu meinem Fest und freu Dich mit mir!\u2039<\/i>\u201c (HFA)<\/p>\n<p>Heute kann ich Dir sagen, nachdem ich viele Jahre treu an diesem kleinen Funken von Traum festgehalten habe, bin ich 2010 tats\u00e4chlich das erste Mal, f\u00fcr 2 Monate, nach Australien gereist. Dann kam ich wieder nach Hause aber 2 Jahre sp\u00e4ter kam ich zur\u00fcck nach Australien und begann dort am Leadership College zu studieren! Ich bin immer noch hier, und heute leite ich einen inspirierenden Dienst, der mir die M\u00f6glichkeit schenkt an verschiedenen Stellen der Welt und zu verschiedenen Nationen zu sprechen! Niemals h\u00e4tte ich mir ertr\u00e4umen lassen einmal in Australien zu leben und zu arbeiten, noch habe ich mir vorstellen k\u00f6nnen, dass so ein kleiner sch\u00fcchterner Junge wie ich einmal \u00f6ffentliche Reden halten w\u00fcrde die anderen Menschen dazu ermutigen, dass das Unm\u00f6gliche Wirklichkeit werden kann!<\/p>\n<p>Ich hoffe dieser Blog konnte Dich inspirieren und forderte Dich dazu heraus zu sehen was Gott f\u00fcr Deine Zukunft bereit h\u00e4lt! Mit einem Gott, der uns liebt, der f\u00fcr uns ist und nur das Beste f\u00fcr uns im Sinn hat, gibt es unvergleichlich viel mehr f\u00fcr unsere Zukunft als wir uns vorstellen k\u00f6nnen! Und ich verspreche Dir, wenn Du Gott die Erlaubnis gibst Gro\u00dfes zu tun, dann liegen Deine ruhmreichsten Tage noch vor Dir!<\/p>\n<p>Wenn Du irgenDeine bestimmte Hilfe im Zusammenhang mit diesem Thema ben\u00f6tigst, lass es mich wissen. Ich w\u00fcrde Dir gern behilflich sein!<\/p>\n<p>Gottes Segen<\/p>\n<p>Nathanael<\/p>\n<p><span style=\"color: #d4bd96;\">#TheStore<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #d4bd96;\">#Blog9<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #d4bd96;\">#ItsallaboutHim<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h6>Reference:<\/h6>\n<ol>\n<li>\n<h6>John C. Maxwell, JumpStart Your Priorities &#8211; Day 1, page 8<\/h6>\n<\/li>\n<\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vorratskammer &nbsp; Hast Du jemals die schmerzvolle Erfahrung machen m\u00fcssen, dass jemand etwas bekommen hat oder tun durfte, was Du Dir lange gew\u00fcnscht hast? 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